Niederländischer Eisschnellläufer gewinnt olympisches Gold in Anwesenheit seines Verlobten Jake Paul

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Die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam sicherte sich am Montag bei den Olympischen Winterspielen in Cortina in Mailand die Goldmedaille im 1.000-Meter-Lauf der Frauen, im Beisein ihres Verlobten, des YouTubers und ehemaligen Boxers Jake Paul. Die Veranstaltung machte nicht nur auf Leerdams sportliche Leistung aufmerksam, sondern auch auf die prominente Präsenz ihres Partners.

Leerdams Sieg und Pauls Unterstützung

Paul, der in der zweiten Reihe saß, verfolgte das Rennen sichtlich konzentriert und abwechselnd mit Klatschen und nervösen Gesten. Nach Leerdams Sieg würdigte sie ihn direkt, warf ihm einen Kuss zu und formte mit ihren Händen eine Herzform in Richtung seiner Position auf der Tribüne.

Leerdam, eine ausgezeichnete Athletin mit einer Silbermedaille bei den Spielen 2018 in Peking und mehreren Weltcup-Titeln, hielt ihr Versprechen, indem sie in dieser Saison drei von vier Weltcup-Rennen gewann. Dieser Sieg markiert ihr erstes olympisches Gold und ergänzt ihre bereits beeindruckende Sammlung von 12 Weltmeisterschaftsmedaillen, darunter zwei frühere 1.000-Meter-Titel aus den Jahren 2020 und 2023.

Der Einfluss und die Präsenz des Paares in den sozialen Medien

Leerdam und Paul haben zusammen eine Social-Media-Fangemeinde von über 33 Millionen – Leerdam mit etwa 5 Millionen Instagram-Followern und Paul mit über 28 Millionen. Ihre Verlobung, die im März auf Instagram bekannt gegeben wurde, hat das öffentliche Interesse an ihrer Beziehung weiter verstärkt und Pauls Teilnahme an ihren Veranstaltungen zu einem vorhersehbaren Medienschwerpunkt gemacht.

Kontroversen um Jake Paul

Paul hat kürzlich mit seinen unverblümten Social-Media-Beiträgen Kontroversen ausgelöst. Er kritisierte amerikanische Olympioniken für die Äußerung politischer Meinungen und stellte öffentlich den Auftritt des puertoricanischen Musikstars Bad Bunny bei der Super Bowl-Halbzeitshow in Frage und nannte ihn einen „falschen amerikanischen“ Auftritt. Sein Bruder Logan Paul wies seine Äußerungen zurück und behauptete, dass die Puertoricaner Amerikaner seien und Anerkennung verdienten. Paul präzisierte später seine Haltung und erklärte, dass er zwar Bad Bunnys Botschaft von Liebe statt Hass zustimme, Kritik an den USA jedoch als heuchlerisch ansehe.

Zu Beginn der Olympischen Spiele wurde Paul zusammen mit US-Vizepräsident JD Vance bei einem Eishockeyspiel der Frauen gesehen, was seine ungewöhnliche Präsenz im olympischen Umfeld noch einmal unterstreicht.

Blick nach vorne

Der 27-jährige Leerdam soll am kommenden Sonntag auch im 500-Meter-Lauf antreten. Unterdessen setzt der 29-jährige Paul seine kontroverse Medienpräsenz fort, nachdem er sich im Dezember bei einer KO-Niederlage gegen Anthony Joshua einen Kieferbruch zugezogen hatte. Die hochkarätige Dynamik des Paares sorgt im Verlauf der Olympischen Spiele für anhaltende Medienaufmerksamkeit.

Leerdams Sieg ist ein Beweis für ihr Engagement und Können, aber die Veranstaltung verdeutlicht auch die zunehmende Überschneidung von Sport, Promi-Kultur und Social-Media-Einfluss.