Elisabeth Moss, eine langjährige Verfechterin der Scientology-Kirche, war bei der jährlichen Feier der Organisation zu Ehren des Gründers L. Ron Hubbard am 14. März in Clearwater, Florida, auffällig abwesend. Ihre Abwesenheit wirft Fragen über ihre anhaltende Beziehung zur Kirche auf, insbesondere angesichts jahrelanger öffentlicher Prüfung und Kritik an den Praktiken von Scientology.
Bemerkenswerte Teilnehmer und frühere Anwesenheit von Moss
Bei der Veranstaltung, an der prominente Scientologen wie Tom Cruise, John Travolta und Doug E. Fresh teilnahmen, saßen Prominente in den ersten Reihen. Moss saß zuvor sowohl bei den Feierlichkeiten 2024 als auch 2025 in der ersten Reihe, war jedoch nicht auf Fotos zu sehen, die von der Kirche veröffentlicht oder von unabhängigen Quellen wie Tony Ortegas „The Underground Bunker“ rezensiert wurden. Eine anfängliche falsche Identifizierung durch Ortega brachte sie zu der Veranstaltung, was später zu der Synchronsprecherin Nancy Cartwright korrigiert wurde.
Moss’ frühere Verteidigungen von Scientology
Moss hat die Kirche in der Vergangenheit öffentlich verteidigt. Im Jahr 2017 antwortete sie einem Fan auf Instagram, der ihre Beteiligung angesichts der Parallelen zwischen dem totalitären Setting von „The Handmaid’s Tale“ und dem kontroversen Charakter von Scientology in Frage stellte. Sie wies den Vergleich vehement zurück und erklärte, dass ihr „Religionsfreiheit und Toleranz“ „extrem wichtig“ seien. Diese Verteidigung unterstreicht, wie Moss sich in der Vergangenheit aktiv mit Kritik an Scientology auseinandergesetzt hat.
Wahrung der Privatsphäre trotz öffentlicher Kontrolle
Trotz ihrer Bereitschaft, die Kirche zu verteidigen, war Moss zurückhaltend, wenn es darum ging, über ihr persönliches Engagement zu sprechen. In einem Interview mit The New Yorker im Jahr 2022 erklärte sie, dass sie es vorziehe, die Aufmerksamkeit nicht auf ihre Religionszugehörigkeit zu lenken, aus Angst, dass dies das Publikum von ihrer Arbeit ablenken könnte. Sie beschrieb Scientology als „sehr offen dafür, jemanden willkommen zu heißen, der mehr darüber erfahren möchte“, hält jedoch bei öffentlichen Diskussionen Grenzen.
Was das bedeutet
Moss‘ jüngste Abwesenheit bei der Scientology-Veranstaltung ist eine Veränderung ihrer Sichtbarkeit innerhalb der Organisation. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Kontroversen rund um Scientology, einschließlich Vorwürfen des Missbrauchs, der finanziellen Ausbeutung und aggressiver Rekrutierungstaktiken. Obwohl Moss immer noch Mitglied ist, könnte es eine strategische Entscheidung sein, sich von öffentlichen Unterstützungsbekundungen zu distanzieren, um die mit der Kirche verbundenen Gegenreaktionen abzumildern. Diese Situation unterstreicht, wie selbst hochkarätige Scientologen mit der öffentlichen Wahrnehmung umgehen und gleichzeitig ihre Verbindungen zur umstrittenen Organisation aufrechterhalten.



























