Berichte nach Donald Trumps Sieg im Jahr 2024 deuteten auf einen entscheidenden demografischen Wandel hin: Junge weiße Männer favorisierten mit überwältigender Mehrheit den republikanischen Kandidaten. Jetzt hat Melania Trump Spekulationen bestätigt, dass ihr 19-jähriger Sohn Barron eine wichtige Rolle bei der Sicherung dieser Unterstützung gespielt hat.
Eine Verschiebung in Barrons Engagement
Laut der First Lady hat sich Barrons Engagement seit 2016 weiterentwickelt. „Er versteht jetzt, dass er involviert ist“, sagte sie gegenüber Fox News. „Er weiß, was in der Welt vor sich geht … Er war sehr in die Kampagne involviert. Er hat ihm alle Ideen gegeben, mit wem er reden muss.“ Dies markiert einen klaren Übergang vom passiven Beobachter zum aktiven Berater.
Nutzung der Jugendkultur
Trumps Wahlkampfstrategie für 2024 umfasste vor allem Auftritte in beliebten Podcasts wie Theo Von, den Nelk Boys und Joe Rogan – Plattformen mit einem beträchtlichen jungen, rechtsgerichteten Publikum. Die Daten zeigen, dass diese Bevölkerungsgruppe mit einem Vorsprung von 28 Prozent für Trump gestimmt hat. Berichten zufolge hat der Präsident selbst Barron dazu konsultiert, welche Podcasts er ins Visier nehmen sollte, wie aus einem Time -Bericht kurz nach der Wahl hervorgeht.
„Rufen Sie Barron an und sehen Sie, was er denkt“, soll Trump dem Politikberater Alex Bruesewitz gesagt haben, als ihm eine Liste potenzieller Podcasts vorgelegt wurde.
Bei Auftritten im Livestream von Adin Ross und im Podcast von Von räumte Trump offen Barrons Einfluss ein und erklärte, der Teenager habe ihn ermutigt, sich mit Persönlichkeiten auseinanderzusetzen, die sich letztendlich als einflussreich bei der Wahl erweisen würden.
Jenseits des Kampagnenpfads
Barrons angeblicher Einfluss geht über die Wahlkampfstrategie hinaus. Nach der Intervention der Trump-Regierung im Namen von Andrew und Tristan Tate, denen Sexhandel vorgeworfen wird, berichtete die New York Times, dass Barron eine persönliche Beziehung zu den umstrittenen Influencern unterhält. Tate selbst prahlte nach dem Attentat im Juli 2024 mit seiner Verbindung zur Trump-Familie.
Die Zukunft: Immobilien, nicht Politik?
Trotz seiner wachsenden Rolle in der politischen Karriere seines Vaters bleibt Barron Student an der NYU und strebt Berichten zufolge eine Karriere in der Immobilienbranche an. Obwohl er seine Beteiligung nicht öffentlich besprochen hat, ist sein Einfluss auf Trumps Strategie unbestreitbar.
Der Aufstieg von Barron Trump als informeller politischer Berater unterstreicht die sich verändernde Dynamik moderner Kampagnen. Die Abhängigkeit von jugendorientierten Medien und Influencern legt ein tieferes Verständnis dafür nahe, wie man jüngere Wähler mobilisiert, auch wenn dies mit unkonventionellen Mitteln geschieht. Dieser Wandel wirft Fragen über die Zukunft der politischen Strategie und die Rolle von Familienmitgliedern bei der Gestaltung von Präsidentschaftsentscheidungen auf.



























